Nachrichten |Kurzmeldungen  Lexikon | Newsletter | Kontakt |  Impressum
31.12.2004

Katastrophenhilfe: Schweden spendet mehr

Filed under:  um 15:36 Uhr

Nach der Flutkatastrophe in Asien zeigt sich, dass Schweden eines der am stärksten betroffenen EU-Länder ist. Nun wollen die Schweden noch mehr helfen und haben ihre Spenden auf insgesamt 500 Millionen Kronen, das sind 75,6 Millionen US-Dollar, aufgestockt.
Damit spendet das eher kleine skandinavische Land mehr als doppelt so viel, wie die Weltmacht USA, welche 35 Millionen US-Dollar gibt.

Selbst Computer-Milliardär Bill Gates überweißt 3 Millionen an die Flutopfer. Dänemark 55 Millionen Dollar und Norwegen 16,5 Millionen. Finnland rechnet derweil mit bis zu 250 Toten.

30.12.2004

Janne Ahonen gewinnt in Obersdorf

Filed under:  um 17:10 Uhr

Der Finne Janne Ahonen hat das Auftaktspringen der Vier-Schanzen-Tournee in Obersdorf gewonnen. Der 27-Jährige verwieß mit 268,4 Punkten seinen Gegner Roar Ljoekelsoey (258,8 Punkte) aus Norwegen auf den zweiten Platz.

”Ich weiß, dass ich gut bin”, sagte Ahonen nach dem Springen und schloss nicht aus, dass er vielleicht auch die ganze Vier-Schanzentournee gewinnen könnte. Im Sommer habe er gut trainiert.

Am Dienstag gab es einen Erfolg für die norwegischen Biathleten zu feiern. Olympiasieger Ole Einar Björndahlen und seine Partnerin Liv Kjersti Eikeland gewannen die “Biathlon World Team Challenge ” in Oberhausen. In der “Arena AufSchalke” konnten sie auf Kunstschnee ihren Vorjahressieg wiederholen.

Dänemark senkt Maut für die Storebelt-Brücke

Filed under:  um 16:14 Uhr

Vom 1. Mai 2005 an, soll das Benutzen der 18 Kilometer langen Straßenverbindung für einen normalen PKW nur noch 26 Euro kosten. Das ist eine Preissenkung um 8 Euro. Auch die Preise für Bahnfahrtkarten auf Strecken, die über die Brücke führen, sollen sinken. Über 50 Millionen Autos sind mittlerweile schon über die 2,8 Milliarden Euro teure Brücke, die 1998 eröffnet wurde, gerollt.

28.12.2004

Tsunami-Katastrophe: Der Urlaub, der zum Schrecken wurde

Filed under:  um 10:41 Uhr

Etwa 13000 Skandinavier sollen sich laut Nettavisen derzeit in der Katastrophenregion rund um den Indischen Ozean befinden. Allein 3000 Norweger, von denen noch hunderte vermisst werden und dreizehn ums Leben kamen. Gerade Thailand ist eines der beliebtesten Feriengebiete für Skandinavier, die alljährlich ihre Winterferien unter der Sonne verbringen.

Norwegens Premierminister Kjell Magne Bondevik sendete unterdessen ein Kondolenzschreiben an die betroffenden Regierungen und sprach sein Beileid allen Opfern und deren Angehörigen aus. Derweil rollt die internationale Hilfe - auch aus Skandinavien - an. Norwegen schickt ein Krisenteam in die betroffenen Regionen und stockt seine Hilfe auf 50 Millionen Kronen (~8 Mill. USD) auf.

Täglich sollen auch mehrere leere Jumbo-Jets Richtung Thailand abheben, um möglichst alle Norweger auszufliegen. An Bord sollen auch norwegische Kriminal-Spezialisten sein, die bei der Identifizierung von Leichen helfen sollen. Schweden schickt ebenfalls Kriminalitäts-Experten.

Der schwedischen Reiseveranstalter Fritidsresor vermisst nach eigenen Angaben noch 600 schwedische Feriengäste, die ihren Urlaub auf Khao Lak verbrachten.

Der arme Weihnachtsmann von Grönland

Filed under:  um 10:16 Uhr

Auf Grönland soll es den wahren, echten, wirklichen Weihnachtsmann geben. Wie in Schweden, Norwegen, Finnland und diversen anderen Ländern auch.

Aber zurück zum Weihnachtsmann auf Grönland. Der wohnt angeblich in der Hauptstadt Nuuk und hat kein Geld mehr.

Man hat ihm nämlich die Zuwendung vom Staat gestrichen, sodass er nun auf sich gestellt ist. Das hat zur Folge, dass jedes Kind etwa elf Euro für die Beantwortung seines Briefes-an-den-Weihnachtsmann bezahlen muss. Dabei bekommt der wahre, echte und wirkliche Weihnachtsmann auf Grönland verdammt viel Post. Dieses Jahr waren es über 40.000 Briefe und Päckchen, in denen nicht nur Wunschzettel sondern auch Bonbons, Kuchen und Heu für Rentiere steckte.

Aber da es mittlerweile noch 361 Tage bis zum nächsten Weihnachten sind, ist es vielleicht doch interessanter die Adresse vom Osterhasen bereit zu haben. Der wohnt laut der Deutschen Post, die übrigens auch die Anschriften von einer Menge Weihnachtsmännern im In- und Ausland besitzt, in Ostereistedt und heißt Hansi Hase.

Norwegen baut längste Unterwasser-Stromleitung der Welt

Filed under:  um 09:54 Uhr

Dem norwegischen Energiekonzern Statnett wurde heute die Genehmigung erteilt, das längste Unterwasser-Hochspannungskabel der Welt zwischen Norwegen und den Niederlanden zu verlegen.

Das 580 Kilometer lange Kabel soll bei Feda (Südnorwegen, nahe des Flekkefjords) beginnen und in Eemshaven (nahe dem deutschen Emden) enden. Mit der drei Jahre dauernden Verlegung soll im Januar 2005 begonnen werden.

Die Leitung vom Typ einer Hochspannungs-Gleichstromübertragungsleitung (HGÜ) hat eine Kapazität von 600 Megawatt. Mit dem Riesen-Kupferkabel soll vorallem der Stromaustausch zwischen Norwegen, wo ein Großteil der Energie durch die Wasserkraft erzeugt wird, und den Niederlanden, wo stark auf die Windkraft gesetzt wird, verbessert werden.

Beteiligt an dem sogenannten NorNed-Projekt sind der norwegische Energiekonzern Statnett und in den Niederlanden der Netzbetreiber TenneT.

27.12.2004

Katastrophe in Südostasien: Norwegische Kinder können ihre Eltern nicht mehr finden

Filed under:  um 16:09 Uhr

Tragische Szenen spielen sich derzeit in Südostasien ab. Nach den schweren Seebeben liegen viele Orten in Trümmern, hunderttausende sind obdachlos, tausende tot oder vermisst.

Auch viele norwegische und schwedische Urlauber halten sich derzeit in den betroffenden Ländern auf, um ihren Weihnachtsurlaub zu verbringen. Die norwegische Zeitung Aftenposten spricht von vielen Kindern, die plötzlich ihre Eltern nicht wiederfinden können und nun auf sich gestellt sind. Mehrere norwegischen Reiseveranstalter bezeichnen die Situation als “sehr, sehr ernst”. Der Veranstalter “Saga Solreiser” kann nach eigenen Angaben etwa 70% seiner Gäste nicht telefonisch erreichen. Auch die norwegische Onlinezeitung Nettavisen berichtet von Kindern, die ihre Eltern verloren haben, darunter auch einige aus Deutschland.

Die Behörden gehen von etwa 3000 Norwegern in den betroffenen Gebieten aus. Seit Montagmorgen heißt es, dass etwa zehn von ihnen in Sri Lanka und Thailand ums Leben gekommen sind. Auf den Patientenlisten der betroffenen Krankenhäuser stehen auch dutzende Finnen, Norweger und Schweden.

Schweden trauert um neun Landsleute
Auch der ehemalige schwedische Skistar Ingemar Stenmark, der als einer der besten Slalomläufer aller Zeiten gilt, hat in Thailand Urlaub gemacht und lag gerade am Strand im Ferienressort Khok Koli bei Phuket, als die Katastrophe über dass Land hereinbrach. Er konnte allerdings zusammen mit seiner Freundin und seinem Vater entkommen und ist unverletzt. Seiner Mutter erzählte er in einem Telefonat, wie schwedische Zeitungen berichten:

“Wir sind um unser Leben gerannt”.

Das schwedische Räddningsverket, in etwa vergleichbar mit dem deutschen Technischen Hilfswerk, hat bereits Rettungskräfte und technische Geräte von Göteborg aus nach Sri Lanka geflogen. Darunter Kommunikationsgeräte und Wasserfilter.

as schwedische Außenministerium hat Informationen für Angehörige auf einer eigenen Webseite zusammengestellt.

auf einer eigenen Webseite zusammengestellt. Finnland versucht alle seiner Urlauber auszufliegen, das finnische Rote Kreuz sendet 750.000 Euro Soforthilfe. Auch eine Staatsreise wurde abgesagt. Das Außenministerium rechnet mit rund 3000 Finnen in den betroffenen Urlaubsgebieten, davon allein 2000 in Thailand.

26.12.2004

Fangquoten für 2005: Norwegen will 797 Wale töten

Filed under:  um 15:10 Uhr

chlechte Nachrichten für Zwergwale. Einen Tag vor Heiligabend hat Norwegen seine Walfang-Quoten fürs nächste Jahr präsentiert. Demzufolge sollen 2005 bis zu 797 Tiere getötet werden, so viele wie seit 1993 - In diesem Jahr hatte Norwegen, das sich nicht an das internationale Walfang-Verbot hält, den kommerziellen Walfang wieder aufgenommen.

Die bisher höchste Quote war im Jahr 1999 erlaubt worden. Damals sollten 753 Wale harpuniert werden, am Ende lag die Ausbeute allerdings bei 589 Tieren.

Die höhere Quote für das nächste Jahr soll daraus resultieren, dass in diesem Jahr 127 Wale zu wenig getötet werden konnten - Geplant waren 670 Tiere.
Daher werde diese Anzahl nun auf die Quote für 2005 aufgeschlagen.

Der gerade von Japanern geliebte Wal-Speck soll nach Untersuchungen von Greenpeace stark vergiftet sein. Dioxin, PCB, und Schwermetalle würden sich stark im Gewebe anreichern, weshalb das Fleisch teilweise nicht zum Verzehr geeignet sei.

 Zur Startseite RSS-Feed Sitemap
DAS WETTER

Oslo (Gardermoen)

Keine Wetterdaten verfügbar

Stockholm (Skavasta)

Keine Wetterdaten verfügbar

Helsinki (Vantaa)

Keine Wetterdaten verfügbar

Kopenhagen (Kastrup)

Keine Wetterdaten verfügbar
KATEGORIEN & ARCHIV

10 queries. 0.051 seconds. Powered by WordPress

  © 2001-2017 SCANPRESS.DE | Alle Rechte vorbehalten. WERBUNG RSS IMPRESSUM KONTAKT