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10.1.2005

Schwedischer Geschäftsmann hilft Flutopfern mit Geldscheinen

Filed under:  um 13:21 Uhr

Stael von Holstein, Gründer der schwedischen Firma Icon Media Lab, wollte dem Roten Kreuz 100.000 Schwedische Kronen Soforthilfe für die Flutopfer in Asien zusagen. Da er aber auch nach längerem Warten keinen Rückruf bekam, hilft er nun ganz direkt, wie das schwedische Boulevardblatt Expressen berichtet.

Von Holstein hilft nun einfach jedem, den er auf Phuket, wo er sich gerade befindet, antrifft. So kaufte er beispielsweise zwei Thailänderinnen einfach neue Mofas, nachdem ihre eigenen von der Flutwelle zerstört worden waren.

8.1.2005

Norweger führend beim Pizza-Konsum

Filed under:  um 15:46 Uhr

Knapp 4,6 Millionen Einwohner hat Norwegen und die verspeisen jedes Jahr so viele Pizzen, dass keine andere Nation an diese Bestmarke herankommt. Über 2 Billionen Kronen gaben sie im letzten Jahr für insgesamt 50.000 Tonnen Pizza aus und auch 2005 ist noch keine Trendwende abzusehen.
Von der Gesmatzahl an Pizzen entfallen allein 22.000 Tonnen auf gefroreren Pizzen und 13.000 Tonnen auf die im Restaurant bestellte Teigkreise. Doch auch in den eigenen vier Wänden backen die Norweger fleissig eigene Pizza-Kreationen - 15.000 Tonnen selbestgebackene Pizzen waren es im letzten Jahr.

Finnland stockt Fluthilfe auf 12 Millionen Euro auf

Filed under:  um 15:32 Uhr

Finnland wird seine Katastrophenhilfe für Südost-Asien um nunmehr 12 Millionen Euro aufstocken, wie heute bekanntgegeben wurde. Mit dem Geld sollen internationale Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, Unicef und das Welternährungsprogramm unterstüzt werden. Weitere 5-7 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren als Entwicklungshilfe fließen.

7.1.2005

Finnland: Bruchlandung eines russisches Passagierflugzeugs

Filed under:  um 00:01 Uhr

Eine aus Russland kommende Passagiermaschine hat bei der Landung in Finnisch Lappland zu früh auf Landebahn aufgesetzt und wurde dabei stark beschädigt. Glücklicherweise wurde bei dem Zwischenfall niemand verletzt.

Die Maschine aus Moskau mit insgesamt 166 Passagieren an Bord - darunter 46 Kinder - kam im falschen Anflugwinkel auf die Landebahn auf. Laut dem Pilot hatte das Flugzeug zusätzlich plözlich vor der Landung stark an Höhe verloren und kam deshalb noch vor der eigentlichen Landebahn auf dem Boden auf. Bei dem Vorfall, der sich gegen 9.30 Uhr am Morgen ereignete, wurden Teile der Landebahnbeleuchtung durch das Flugzeugheck, welchesüber den Boden schrammte, zerstöt. Die Maschine wurde dabei so stark beschädigt, dass sie ihren Flug nicht fortsetzen konnte.
Ein Fehler an den technischen Landeeinrichtungen wird derzeit ausgeschlossen.

4.1.2005

Australier lieben dänische Produkte dank Prinzessin Mary

Filed under:  um 11:09 Uhr

Die Ehefrau von Dänemarks Kronprinz Frederik - Prinzessin Mary - ist mittlerweile ständig auf den Titelcovers australischer Magazine zu sehen und fördert dadurch auch den Verkauf dänischer Produkte in Australien.

Ob Butter oder Stereoanalage - Alles ließe sich dank der Werbung durch die Ex-Australierin verkaufen. Nicht zuletzt, weil Dänemark in Australien stets als “Märchenland” dargestellt wird.

1.1.2005

Neujahrstag im Gedenken an Flutopfer

Filed under:  um 21:23 Uhr

In Nordeuropa stand der heutige Neujahrstag im Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe. In Schweden, Finnland und Norwegen wurde in Gottesdiensten der Opfer gedacht, die Flaggen wehten auf Halbmast.

Noch immer werden 4700 Skandinavier vermisst - der Großteil davon Schweden. Norwegens Regierungschef Kjell Magne Bondevik füchtet im schlimmsten Fall, dass über tausend Norweger bei der Katastrophe ums Leben gekommen sind.

Die norwegischen Zeitungen “Dagbladet” und “Verdens Gang” (VG) entschlossen sich derweil, auch an Neujahr eine Ausgabe herauszugeben und den Erlös zu spenden. Des Weiteren stellte VG Anzeigenplatz für Spendenaufrufe von Hilfsorganisationen im Wert von über 100.000 Euro zur Verfügung.

31.12.2004

Katastrophenhilfe: Schweden spendet mehr

Filed under:  um 15:36 Uhr

Nach der Flutkatastrophe in Asien zeigt sich, dass Schweden eines der am stärksten betroffenen EU-Länder ist. Nun wollen die Schweden noch mehr helfen und haben ihre Spenden auf insgesamt 500 Millionen Kronen, das sind 75,6 Millionen US-Dollar, aufgestockt.
Damit spendet das eher kleine skandinavische Land mehr als doppelt so viel, wie die Weltmacht USA, welche 35 Millionen US-Dollar gibt.

Selbst Computer-Milliardär Bill Gates überweißt 3 Millionen an die Flutopfer. Dänemark 55 Millionen Dollar und Norwegen 16,5 Millionen. Finnland rechnet derweil mit bis zu 250 Toten.

28.12.2004

Tsunami-Katastrophe: Der Urlaub, der zum Schrecken wurde

Filed under:  um 10:41 Uhr

Etwa 13000 Skandinavier sollen sich laut Nettavisen derzeit in der Katastrophenregion rund um den Indischen Ozean befinden. Allein 3000 Norweger, von denen noch hunderte vermisst werden und dreizehn ums Leben kamen. Gerade Thailand ist eines der beliebtesten Feriengebiete für Skandinavier, die alljährlich ihre Winterferien unter der Sonne verbringen.

Norwegens Premierminister Kjell Magne Bondevik sendete unterdessen ein Kondolenzschreiben an die betroffenden Regierungen und sprach sein Beileid allen Opfern und deren Angehörigen aus. Derweil rollt die internationale Hilfe - auch aus Skandinavien - an. Norwegen schickt ein Krisenteam in die betroffenen Regionen und stockt seine Hilfe auf 50 Millionen Kronen (~8 Mill. USD) auf.

Täglich sollen auch mehrere leere Jumbo-Jets Richtung Thailand abheben, um möglichst alle Norweger auszufliegen. An Bord sollen auch norwegische Kriminal-Spezialisten sein, die bei der Identifizierung von Leichen helfen sollen. Schweden schickt ebenfalls Kriminalitäts-Experten.

Der schwedischen Reiseveranstalter Fritidsresor vermisst nach eigenen Angaben noch 600 schwedische Feriengäste, die ihren Urlaub auf Khao Lak verbrachten.

27.12.2004

Katastrophe in Südostasien: Norwegische Kinder können ihre Eltern nicht mehr finden

Filed under:  um 16:09 Uhr

Tragische Szenen spielen sich derzeit in Südostasien ab. Nach den schweren Seebeben liegen viele Orten in Trümmern, hunderttausende sind obdachlos, tausende tot oder vermisst.

Auch viele norwegische und schwedische Urlauber halten sich derzeit in den betroffenden Ländern auf, um ihren Weihnachtsurlaub zu verbringen. Die norwegische Zeitung Aftenposten spricht von vielen Kindern, die plötzlich ihre Eltern nicht wiederfinden können und nun auf sich gestellt sind. Mehrere norwegischen Reiseveranstalter bezeichnen die Situation als “sehr, sehr ernst”. Der Veranstalter “Saga Solreiser” kann nach eigenen Angaben etwa 70% seiner Gäste nicht telefonisch erreichen. Auch die norwegische Onlinezeitung Nettavisen berichtet von Kindern, die ihre Eltern verloren haben, darunter auch einige aus Deutschland.

Die Behörden gehen von etwa 3000 Norwegern in den betroffenen Gebieten aus. Seit Montagmorgen heißt es, dass etwa zehn von ihnen in Sri Lanka und Thailand ums Leben gekommen sind. Auf den Patientenlisten der betroffenen Krankenhäuser stehen auch dutzende Finnen, Norweger und Schweden.

Schweden trauert um neun Landsleute
Auch der ehemalige schwedische Skistar Ingemar Stenmark, der als einer der besten Slalomläufer aller Zeiten gilt, hat in Thailand Urlaub gemacht und lag gerade am Strand im Ferienressort Khok Koli bei Phuket, als die Katastrophe über dass Land hereinbrach. Er konnte allerdings zusammen mit seiner Freundin und seinem Vater entkommen und ist unverletzt. Seiner Mutter erzählte er in einem Telefonat, wie schwedische Zeitungen berichten:

“Wir sind um unser Leben gerannt”.

Das schwedische Räddningsverket, in etwa vergleichbar mit dem deutschen Technischen Hilfswerk, hat bereits Rettungskräfte und technische Geräte von Göteborg aus nach Sri Lanka geflogen. Darunter Kommunikationsgeräte und Wasserfilter.

as schwedische Außenministerium hat Informationen für Angehörige auf einer eigenen Webseite zusammengestellt.

auf einer eigenen Webseite zusammengestellt. Finnland versucht alle seiner Urlauber auszufliegen, das finnische Rote Kreuz sendet 750.000 Euro Soforthilfe. Auch eine Staatsreise wurde abgesagt. Das Außenministerium rechnet mit rund 3000 Finnen in den betroffenen Urlaubsgebieten, davon allein 2000 in Thailand.

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